Bild und Bildung

In der Schule war das Lernen eine leidige Sache. Eine Angelegenheit von Themen und Stoff durchpauken und ständiges Auswendig lernen. Ehrlich, ich hatte daran überhaupt keinen Spass. Lernen war ein absolutes Muss!

Oft null Verständnis dafür, warum ich gerade dies oder jenes lernen musste, obwohl es mir im Leben sicherlich niemals würde weiterhelfen können. Weltgeschichte war so ein Thema, mit dem ich mich auseinander setzen musste. Während die Synapsen versuchten sich durch den Dschungel der neuronalen Verbindungen einen neuen Weg zu bahnen, war ich überzeugt, dass Krieg, Mord, Zerstörung, ein absoluter Wahnsinn eines einzigen Mannes, wohl kaum der richtige Weg zum Weltfrieden sein konnte. Und während ich mich mit diesem Thema zu beschäftigen hatte, wurden parallel dazu in der Realität von Krieg, Zerstörung und dem Wunsch nach Weltfrieden berichtet. Und das hat sich bis heute nicht verändert.

Wie absurd ist es also, Geschichte zu Lernen und bis heute nichts daraus gelernt zu haben. Welche Gedanken treiben Menschen an, bei einem sinnlosen Krieg mitzumachen? Was braucht es noch um zu erkennen, dass daraus niemals Gewinner, geschweige denn, der Weltfrieden hervorgehen kann. Ich habe lange darüber nachgedacht und in meinem Verständnis der Welt hat sich folgendes entwickelt.

Ein Bild ohne Bildung

Gedankenüberzeugt ist Gewalt, Krieg, Hass, Wut und alles was in diese Richtung schwingt kaum die Lösung der Lösungen. Es entzieht sich meiner Logik, warum der Mensch daran festhält immer wieder diese gleiche „Scheisse“ als Konfliktbeseitigung in Erwägung zu ziehen und Menschen in den Krieg schickt. Schon mal darüber nachgedacht?

Achtzig Jahre nach dem Höhepunkt des Wahnsinns, geht es heute immer noch um die Geschichte der Geschichte willen. Ein paar profilierungsneurotische Männer wollen sich in einem Geschichtsbuch verewigt sehen und dafür ist ihnen jeder Preis recht. Ob es dabei wirklich um das Wohl der Menschen geht, wage ich zu bezweifeln. Egoistisch und Selbstsüchtig gehen sie ihren Weg und das gelingt, weil sie die Macht der Unwissenheit von Menschen ausnutzten. Was mich zurück zur Bildung bringt. Unglaublich, dass sie in ihrem Tun denken, irgend jemand nähme ihnen irgend etwas weg, obwohl es ganz streng genommen sowieso niemandem gehört. Würden sie verstehen, das alles was ist uns lediglich auf Erden geliehen, um zu nutzen wenn’s Zeit dafür ist und loszulassen wenn die Verwendung dafür nicht mehr da ist, dann hätten wir alle samt hier auf Erden sehr viel mehr Freude, Liebe und Muse.

Vielleicht wissen sie’s und die Profilierungsneurose ist viel zu stark und die Verlockung viel zu gross um das System der Unwissenheit der Menschen nicht für ihre Spiele zu nutzen. Sie gehen über Leichen ohne dabei mit einer Wimper zu zucken. Sie vergreifen sich an Ehre, Respekt, Achtung. Vielleicht nur zu Feige sich Face to Face (Angesicht zu Angesicht) dem Feind zu stellen. Ganz offensichtlich kämen sie beim Tun dabei ihrem „EVIL“ (Böses) viel näher als sie ahnen und es liegt auf der Hand, dass die Umkehrung dessen nicht nur ihnen Wohlgefallen an „LIVE“ (leben) bringen würde. Ein Blick auf’s Wesen- (tliche) , ein Blick in den Spiegel könnte demnach genügen um dem Weltfrieden einen grossen Schritt näher zu kommen. Etwas, dass ein Jeder für sich ebenfalls tun könnte. Von Zeit zu Zeit einen Blick in den Spiegel zu werfen um zu erkennen, ob die Angelegenheiten im Reinen sind und ob es allenfalls Böses gibt, dass sich gerne in Gutes umwandeln liesse.

Und was hat’s dem Weltfrieden gebracht?!?

Das werden wir erst sehen, wenn wir es versuchen. Jedenfalls der spannendere Ansatz, als Menschen einzuspannen sich Hirnlos niederzumetzeln, sie zu vergiften oder unter Folter die Qualen erdulden zu lassen um im Ergebnis Jahre später, die Geschichte zu wiederholen. Aus jeder Geschichte kann nur derjenige Lernen, der bereit ist über sich selbst etwas lernen zu wollen. Wohlverstanden, ich verkünde hier die Meinung ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Es ist die selbst-gestrickte Sicht auf die Dinge des Mikrokosmos, der mich umgibt, während ich die offensichtlichen Verstrickungen, Mustern und Prägungen der Zeit und der Geschichte und der sich darin befindenden Menschen ausser Acht lasse. Ich beschäftige mich mit meinem Spiegelbild im Wissen um das Wohl aller, die mir begegnen. Ein täglicher Beitrag zum Weltgeschehen in der Hoffnung auf Weltfrieden. Das einzige wofür es lohnt zu kämpfen und das einzige, dass Kampflos stattfinden darf, indem wir uns Bilden.

Im Bild der Bildung, um des lernen Willens, und losgelöst von Müssen macht’s Spass in der Geschichte der Ewigkeit seinem Glauben zu folgen. Die Hoffnung in die Welt zu tragen. Die Hoffnung in der Erfüllung der Träume, die Zufriedenheit zu leben, der Liebe und jeden Tag dem Glück zu begegnen. Hier und Jetzt im Brunnen der Weisheit zu baden und den Gedanken und Geschichten im Fluss des Lebens zu folgen. Im Spiel des Lebens einen aktiven Part der Führung zum Selbst mittels Bildung zu übernehmen ohne dabei einem Ich, DU oder WIR zu schaden. Das ist die Kunst des Seins.

Das Leben lernen

Alle sind wir die Wanderer der Zeit, auf dem Weg zum Glück, Zufriedenheit und innerer Ruhe. Dabei lerndurstig zu bleiben um fortzuschreiten, ist das Spiegelbild im Aussen eine grosse Hilfe und ein zentraler Aspekt um das Spiegelbild des Innern wahrnehmen zu können. Darin erkennen wir den wahren Wert dessen was ist – IST

Mit Egoismus hat „sich selbst der nächste“ zu sein, nichts zu tun, solange es in der Betrachtung im Aussen mit dem Wohlwollen aller in Verbindung steht. Leben ist All-Umfassend, All-Wissend und All-Gegenwärtig. Alles ist mit allem verbunden im All-Eins-Sein. Das Bild der Bildung verändert Krieg zum Frieden. Lässt Liebe, Wohlwollen, Zufriedenheit, Freiheit und Glück gedeihen. Alles was ist – ist die Wechselwirkung von Anziehung und Auswirkung oder Aktion und Reaktion und ebenfalls in umgekehrter Form. Hier und Jetzt, der einzige Ort an dem ICH, DU, WIR überhaupt Leben dürfen, können und sollen.

Geniesse den Moment, den Augenblick und das Sein. Gemeinsam schaffen wir es, die Welt ein klein wenig besser zu machen indem wir zum Wohle aller verändern, was wir verändern können. Uns Selbst.

Male dein Bild der Bildung und betrachte die Vielfalt der Farben. Erinnere dich an Pippi Langstrumpf, an die Abenteuer die da auf dich warten und dann mach dir die Welt, wie sie dir gefällt.

Go on and go for it!

2 Kommentare

  1. Manchmal würde es auch schon helfen, wenn Menschen mal denken würden. Nachdenken. Bevor sie etwas tun. Schlimm finde ich es, dass die Unwissenheit vieler einfach ausgenutzt wird. Das Polemik und schwarz/weiß Malereien die Antworten auf drängende Schwierigkeiten und Probleme liefern sollen. Insofern gebe ich dir Recht, dass Bildung mit Sicherheit einiges verbessern würde. Nur setzt das Vorraus, dass der- oder diejenige auch sich Bildung aneignen will. Was natürlich anstrengend ist. Für den Einzelnen. Einfacher ist es natürlich den vorgegebenen Quatsch/Unfug/Blödsinn zu übernehmen, wie Schwarz gegen Weiß, Hetero gegen Homo, Links gegen Rechts, Reich gegen Arm, Gewinner gegen Verlierer, Amerikaner gegen Russen bzw. Chinesen, etc. Diese Denkweisen vereinfachen natürlich Vieles. Das wirklich Dumme ist, wir sitzen alle im gleichen Boot. Und egal wer da ein Loch reinschlägt: Wir gehen dann alle unter.

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