Aufschieberitis

Alles was auf -itis endet ist eine Entzündung. Gibt es Hoffnung auf Heilung?

Natürlich! Die Ent – Zündung für das gewünschte liegt im Funkeln der Träume und Visionen. Ein konstantes Quäntchen Tun, gepaart mit Ausdauer und Disziplin lässt so manchen Traum in ein Ziel umwandeln und in Erfüllung gehen. Stattdessen leidet so mancher Zeitgenosse an Aufschieberitis. Das Fatale daran, die schleichende Trägheit, die unmerkliche, tägliche, an Leichtigkeit zu gewinnen scheint und sich ganz langsam in eine krankmachende Depression wandelt. Dauerstress durch Unvermögen etwas zu tun. Ist Aufschieberitis die Kehrseite von Überforderung – Burnout?

Ich mach’s morgen ….
Ich tu’s gleich nach dem Film …
Dafür habe ich jetzt wirklich keine Lust ….
Jaaa, gleich ….

… und wieder ist morgen. … und wieder hat ein neuer Film angefangen. … und die Unlust weicht nicht von meiner Seite und überhaupt ist es schon spät und ich bin müde. Morgen ist auch ein Tag und mit dem Sprichwort “Aufgeschoben ist nicht aufgehoben” schaff ich es gerade mal den einen Stapel auf den anderen Stapel Papier zu transferieren. Sieht doch gleich viel besser aus und kurzfristig gesehen bin ich zufrieden und es fühlt sich gut an.

Der tägliche Druck und die innere Unruhe steigert sich wie das Desaster von Tag zu Tag, Schon wieder ist ein Tag, eine Woche, ein Monat um und alles sieht aus wie immer. Nein, noch etwas unaufgeräumter! Dabei wollte ich doch wirklich erst das Zimmer aufräumen. Dann die Garage, den Keller und den Dachboden entrümpeln. Während ich am Briefkasten vorbeisause lasse ich die Post lieber drin, weil sich die Rechnungen auf meinem Tisch genauso stapeln wie das Altpapier im Keller. Aufschieberitis – ganz langsam und schleichend.

  • Wie weit ist wohl der Mensch, der unter Aufschieberitis leidet vom Messie entfernt?
  • Warum kommt der Menschen nicht in die Gänge, obwohl Zeit vorhanden ist?
  • Warum lieben Menschen das selbstverursachte Chaos und reden sich die überquellenden Räume schön?

Kennst du diese Wohnungen, die bis unter die Decke mit Dingen angefüllt sind? Badezimmer, die überlaufen und … und … und … Ein kalter Schauer streift mein Rückgrat. Wie lange dauert es, bis dieser Punkt erreicht ist?

Igitt, ich will’s nicht wissen. Das Mass ist bereits bei der Vorstellung voll. Soweit darf es erst gar nicht kommen. Zeit die Aufschieberitis abzuschütteln. Ich betrachte den Schreibtisch und stelle fest – null Zentimeter Platz und nichts von der Tischplatte zu sehen. Ich wechsle den Raum und mir wird bewusst, dass ich im Wohnzimmer ebenso viele Bücher rumliegen habe wie auf dem Schreibtisch und der Küchentisch längst zum Büro mutiert ist. Offensichtlich stört das niemand! Ach so – ja klar, ich lebe alleine. Von den letzten Besucher hat sich keiner geäussert. Scheint keinen zu kümmern! Ist nicht meine Sache werden sie denken. Dabei wäre manchmal ein A…tritt von Aussen ganz hilfreich. Ist das der Punkt? Keiner kümmert sich? Werden so Messie’s geboren? Einfach alles liegen und ansammeln lassen? Warum tue ich das? Sogleich fallen mir tausend Gründe ein …

… weil die Lust aufzuräumen mich verlassen hat
… weil ich gerade etwas besseres vor habe
… weil unangemeldet sowieso keiner kommt
… weil morgen zum Aufräumen noch genügend Zeit ist
… weil Ordnung halten gerade keine Priorität hat
… weil ich jetzt lieber mal Pause mache

oder von der Arbeit kommend …

… erst was Essen will
… erst entspannen möchte
… erst den Anruf tätigen
… erst die Einkäufe auspacken
usw… usw…

Ob es anderen auch so geht? Die Tage vergehen und an manchen Tagen bringt mich diese Aufschiberitis so in Rage, dass ich erst einmal einen Spaziergang machen muss, um mich zu sammeln. Um den Druck los zu werden und den Kopf klar zu bekommen. Gedanken sortieren! Das hilft. Dabei bringe ich meist eine klare Prioritätenliste mit nach Hause, die ich gleich am Montag starten will.

Heute ist Montag – der Kreis schliesst sich. Die Ausreden drehen in der Gedankenschleife. Ich weiss, ich habe eine Prioritätenliste. Abgearbeitet ist noch nichts. Nimmt die Selbstbegrenzung ihren Lauf? Gerade scheint sich der Punkt der selbsterfüllenden Prophezeiung zu etablieren. “Scheinprioritäten” haben sich bereits eingeschlichen während der Druck steigt. Ein sich langsam im Körper und Geist festsetzender Prozess. Der Verstand weiss genau, was zu tun ist, doch ist er nicht in der Lage, Herr über den Körper zu sein. Die Handlungen werden gerade von den Gewohnheiten im automatisierten Unterbewusstsein gesteuert. Das bedeutet soviel wie, der Verstand unterliegt dem Unterbewusstsein. Das ist die Macht der Gewohnheit. Gegen einen Elefanten kommst du einfach nicht an! Mich darüber zu ärgern, löst eine weiter biochemische Reaktionen aus. Das nennt sich dann Dauerstress und ist definitiv ungesund. Dieser Terror muss ein Ende haben. Ich setzte mich der schleichenden Depression entgegen, was sich gerade wieder einmal deutlich hörbar zwischen den Ohren abspielt …

Wieder hab ich’s nicht gepackt …
Warum kann ich nicht ….
Ich bin einfach nicht in der Lage ….
Ich bin wie blockiert um …
Ich will aber ich kann nicht …
usw.

Ein Teufelskreis aus dem ich ausbrechen muss. Kurzerhand engagiere ich mich als Detektiv und Beobachter meiner Selbst. Es geht darum, meine Gewohnheiten und Tagesrituale zu entlarven und zu verdeutlichen.

  • Was läuft wann, wo, wie ab, ohne dass ich darüber nachdenken muss?
  • Wo ist die Gewohnheit, die ich locker mit einer neuen Gewohnheit ersetzten kann?
  • Was sind Morgen-, Mittag-, Abendrituale, die ich verändern könnte?
  • Welche Momente laufen automatisiert ab?
  • Was kann ich wo, wann, wie in einer ungewohnten Reihenfolge erledigen?

So komme ich den eingefleischten Gewohnheit auf die Schliche, die ich verändern will und ersetze sie nach und nach. Weniger ist mehr und so verändere ich eine Gewohnheiten für einen Monat um dann im nächsten Monat eine weiter Veränderung hinzu zu nehmen und die erste Veränderung im zweiten zu festigen usw. 30 Tage reichen um eine Veränderung die täglich gemacht wird zur Gewohnheit zu entwickeln. Im nächsten Monat kommt dann die dritte hinzu, während sich die zweite Gewohnheit festigt und ich über die erste bereits nicht mehr nachdenken muss. Es läuft und so sind in einem Jahr locker 12 Gewohnheiten dauerhaft zu verändern. Probier’s aus, es funktioniert. Ich bin gespannt auf deine Ergebnisse. Wenn du Lust hast, freue ich mich über deinen Kommentar der gemachten Erfahrungen mit Aufschieberitis und wie du das Problem gelöst hast. Ein schönes Gefühl, aus einem alten drückenden Schuh auszusteigen, um ein neues, bequemes Paar anzuziehen.

Viel Glück und Erfolg

herzlichst Sabine

Durchblick

Jeder hat mal ein Brett vor dem Kopf. Die Frage ist, wie weit ist es vom Kopf entfernt.

Durchblick

Ich liebe Aus-, Fort- und Weiterbildung. Und je mehr ich mache, desto weiter entfernt ist das Brett vor dem Kopf. Desto farbenprächtiger und vielfältiger eröffnet sich mir eine unbeschreibliche, unendliche Welt.

Einblick

All die wunderbaren Themen, die ich rund um den Menschen gelernt habe, sorgen für das Verständnis Mensch. So kümmerte ich mich um Haut, Haar und Nägel inklusive der Fassadenreinigung, Fassadenerhaltung und der malerischen Arbeiten im Gesicht. Unser Körper ist das Haus, in der unsere Seele wohnt. So kam ich von der äusserlichen, zur innere Schönheit.
Dabei stolperte ich über die Ernährung und beschäftigte mich mit den Vorgängen im Körper. Was kommt oben rein und wie kommt’s unten wieder raus. Ich weiss, darüber spricht niemand, doch die Gesundheit liegt eben auch im Darm. Was die Nährstoffe, Vitalstoffe, der Sauerstoff, die Schlackenstoffe, was Kohlensäure, Magensäure, Kohlenhydrate, Fette und… und… und… in uns anstellen ist ein Wunderwerk. Auch erforschte ich, was passiert, wenn keine Ruhe herrscht, wenn die Bewegungsfreiheit eingeschränkt ist, wenn über die Grenzen hinaus gegangen wird und… und… und… Ich kam zu folgender Erkenntnis.

Der Geist hat eine überaus wichtige Funktion!

Als ich soweit war, wollte ich mehr über den Geist und den unsichtbaren Teil in uns wissen. Offensichtlich hängt alles am Geist, der unsichtbaren Verbindung zwischen Körper und Seele. Gesichter schreiben Bände. Zumindest, wenn sie nicht geliftet sind. Es findet die Kommunikation zwischen der Seele und dem Geist statt. Ich lernte die Geschichte hinter der Geschichte kennen.
Das Leben stets bereit das Wissen und die Erkenntnis zu untermauern lässt auf wunderbare Weise gleich Erfahrungen folgen. Es dauerte eine Weile bis ich auch diese Gegebenheit verstanden habe und so das nächste Level der Wissensvertiefung verstanden habe. Natürlich war es notwendig, um heute das zu tun, was ich tue und trotzdem weiss, dass ich immer noch nichts weiss. Wissen ist fortschreitend und es gibt so vieles zwischen Himmel und Erde und für jeden ist was anderes bestimmt. Obwohl in der Summe der Geschichte sich alles auf die selben Gefühle und Sparten niederbrechen lässt.
Gedanken Power ist fantastisch, weil es funktioniert und das erstaunlicherweise sehr schnell. So passt die Hypnose vorzüglich zu meiner Arbeit. Es werden mit Leichtigkeit verschüttete Ressource oder Fähigkeit aufgespürt, damit der Klient seine inneren Räume beleuchten kann, dessen er sich längst nicht mehr bewusst ist, dass er sie hat und durchaus entstauben könnte. Es darf wieder gefunden und aktiviert werden um selbständig den nächsten Schritt zu gehen.
Bei mir selbst war es ein eindrückliches Erlebnis in der ich mit Energie geflutet wurde um gleich danach mit einer befreienden, unbeschreiblichen Leichtigkeit in den Tag zu gehen. Es schien, als hätten sichBillionen Zellen im Körper neu geordnet.

Das ist Magie!

Der Schöpfung Mensch steht Zauber und Wunder gegenüber und je länger ich darüber nachdenke, desto mehr verstehe ich, was längst über Jahrtausende überliefert und bewusst oder unbewusst praktiziert wurde. Die Trance, alt bekannt und doch noch so fremd. Gedanken Power, ausgelöst durch bildliche Wahrnehmung und fühlen im Körper ist ein hypnotisches Phänomen, was auch mit offenen Augen vorzüglich funktioniert. 

Diese Trance – Arbeit für mich zu entdecken und zu wissen es wirkt, bereichert das Leben und meine Arbeit mit Menschen. 

Ausblick

Ich empfehle nur, was ich selbst an mir getestet habe. So ist es ein leichtes für mich, mein Wissen zu verschenken. Ich bin begeistert, überzeugt und weiss, dass es hilft. Deshalb musste ich es heute teilen. Es wirkt, fantastisch und einfach. Hypnose ist definitiv mehr als was wir aus TV oder der Show Bühne kennen.

Stell dir vor, du lebst im Paradies und keiner sieht’s!

Das ist Massenhypnose!

Bilder wirken Wunder und so können sie auch benutzt werden um fröhlicher, gutgelaunt, energiegeladener durch den Alltag zu gehen. Bilder wirken in uns, um uns und helfen, des Nachts ruhig und entspannt zu schlafen. Ängste können hinter sich gelassen werden. Ruhe und Gelassenheit kann jederzeit erlebt und Phobien müssen nicht länger gepflegt werden. Alles geschieht mit deiner Liebe und in Liebe zu dir selbst.
Wir Mensch sind einzigartige Wesen mit vielseitigen Fähigkeiten. Wir sind ein Wunderwerk. Im Herzen offen sein und im Aussen zulassen kann der Schlüssel zum Licht sein. Das Licht, welches im Herzen brennt und als Kraft des Herzens bekannt ist.

Leuchte hell!

 

JA | NEIN | Vielleicht doch…

Ja, mich neu Erfinden tönt total spannend. Etwas anderes machen oder nein, doch lieber alles beim Alten belassen?
Ja, nein, vielleicht! Was für ein Chaos?
Was wenn es die Gelegenheit, die Möglichkeit, die Chance überhaupt ist?
Ja, Nein, also gut. Vielleicht zumindest ansehen und prüfen wäre nicht schlecht. Entscheidung treffen – Ja, Nein, vielleicht.
Und dann?!?
Entscheidung getroffen!

Ich bin Feuer und Flamme, unaufhaltbar, ungebremst. Den Drang nach vorne! Vorpreschen, aus mir raus gehen und Vorsicht, ich mach keinen Halt! Jeder Mensch, der nicht bei drei auf dem Baum ist und sich mir auf einen Meter nähert und nicht genügend Abstand hält wir hemmungslos angequatscht. Mit meiner Idee angefixt, berieselt, konfus gemacht. Auf biegen und brechen kann ich mir nicht vorstellen, geschweige dann verstehen, dass einer nicht wie ich Feuer fängt. Meine Idee ist genial, gewaltig und bietet Mehrwert. Spendet wohlwollen und ist zum Wohle aller. Was ist los mit euch? Warum spürt ihr nicht den Impuls, das Adrenalin, die Aufregung und das Glück, dass ich spüren kann? Warum lässt es dich nicht vor Freude zappeln? In dir diesen Drang verspüren es haben zu müssen, auszuprobieren. Statt dessen wippt mir nur ein müdes Kopf schütteln entgegen und ein einziger, für dich stimmiger Satz.

“Spinnst du jetzt total?” 

Wie oft habe ich das schon gehört. Wie oft haben ich auch folgendes gehört

  • das schaffst du niemals
  • wie soll das bitte gehen, du bist doch nicht studiert
  • du solltest besser Haare schneiden, dass kannst du wenigstens
  • du wirst so was auf “die Fresse” fallen
  • du verschwendest dein Geld
  • hör auf zu träumen
  • wirst du den nie schlauer?

“Ja, ich spinne jetzt total!” 

Und nein, dass ist kein Furz! Mir hat’s weder ins Hirn geschneit noch sind die Hirnzellen geplatzt. Ich bin auch nicht durchgedreht! Übergeschnappt oder sonst dergleichen. Ich weiss, dass da etwas dahinter steckt. Das es sich lohnt diese Sache näher zu betrachten.  Es fühlt sich gut an. Zugegeben, ein wenig skeptisch war ich auch, doch genügend Neugierig um hinzusehen, auszuprobieren und mich selbst davon zu überzeugen. Und es hat mich zu dem gemacht was ich heute bin.

Einzigartig!

Und weisst du was, du bist es auch!

Ich habe mich damit beschäftigt. Dazu gelernt, neue Erfahrungen gemacht und herausgefunden, dass es ganz egal ist, was ich mache. Es spielt keine Rolle, weil die Hauptsache ist, es macht mich

  • glücklich
  • zufrieden
  • gut gelaunt
  • entspannt und gesund

Und noch etwas habe ich herausgefunden. Egal was ich tue, es gibt immer Menschen, die das was ich tue abstrus, unangebracht, konfus, komisch und so weiter und so weiter finden. Das war gestern so, das wird heute passieren und morgen auch nicht anders sein. Sollen sie doch finden, was sie finden wollen. Möglicherweise haben sie recht, vielleicht aber auch nicht. Ich verschwende weder meine Zeit, mein Können, mein Geld, meine Berufung oder sonst etwas. Ich habe die Quintessenz entdeckt. Ich bin Er – wachsen!

Er – wachsen sein bedeutet niemals aufhören zu Wachsen. Genau das, was ich mache. Ein weiterer Sinn des Lebens!

Wachsen – ist die Freiheit zu lernen

Neugierig bleiben, neugierig sein. Mich ausprobieren! Alles ist mir erlaubt, wenn es zu meinem Wohle ist, dir dienen kann und im Dienste aller ist oder sich zumindest für alle neutral verhält und niemandem schadet. Als Kind haben wir das automatisch gemacht. Als Baby zum Kleinkind bin ich heran ge-wachsen, um dann später vom Teenager zum Er – wachsenen zu werden. Und was haben wir alles in dieser Zeit ausprobiert. Haben ausgetestet und Erfahrungen gesammelt. Alles Un- und Mögliche ausprobiert und danach? Nach der ersten Berufsausbildung war dann Schluss mit wachsen. Zumindest für viele. Wer hat’s erfunden?

Für mich jedenfalls hat’s niemals aufgehört. Ich habe mich stets neu erfunden. Warum sollte ich, als Er – wachsene, aufhören zu Wachsen? Warum sollte ich mir nicht neue Fähigkeiten aneignen? Mich mit Themen beschäftigen, die ich toll und gut fand oder mich um Neues in meinem Leben kümmern? Neugierig auf’s Leben bleiben, gespannt sein, auf alles was da kam, kommt und noch kommen wird.

Die Natur macht’s uns doch vor. Alles lebt und hört niemals auf zu Wachsen. Warum also sollte ich das tun? Ich bin doch definitiv natürlich und meine Persönlichkeit darf sich weiter entwickeln. Was für ein lohnenswertes Ziel! Fortschreiten und lebendiger sein als je zuvor und immer noch auf dem Weg zu sein Er – wachsen zu werden. Täglich zu er – wachen, den neuen Tag zu feiern damit morgen er – folgen kann was ich heute aussäe.

Im Fluss sein – den Flow leben

Und das grösste Geheimnis ist: Egal ob du was gutes oder was schlechtes machst. Geredet wird immer! Solange über dich geredet wird kannst du zufrieden und glücklich sein. Genau dann machst du in deinem Leben etwas richtig. Wie viel spannender muss doch dein Leben gegenüber dem ihren sein? Warum?
Ganz ehrlich, ich habe keine Zeit darauf zu achten, was Andere machen, tun oder lassen. Ich habe Beschäftigung genug. Erst eben habe ich mir einen Mediendiät verordnet, damit ich noch mehr Zeit für mich habe.

Fazit: “Lass Menschen reden – sie tun es sowieso!”

Nächstenliebe

Der erste Monat im 2019 ist bald Geschichte. So schnell vergeht die Zeit und was vor 5 Minuten aktuell war, ist in 5 Minuten bereits der Schnee von gestern. Zu oft vergessen wir, wie kostbar jeder einzelne Moment ist und ihn nichts jemals wiederbringt. Genau so schnell verfliegen die guten Vorsätze für’s Neue Jahr sowie die Nächstenliebe, die im Dezember meist sehr intensiv zelebriert wird.

Nächstenliebe

Ein starkes Wort hinter einer schönen Geste? Oder durchaus etwas, dass wir täglich zelebrieren könnten? Wie wäre es für dich, mehr Liebe dem Nächsten zu geben oder zu erhalten? Ginge das auch mit Fremden? Könntest du dies in den kommenden 365 Tagen bewusst zelebrieren? Könnte es sein, dass es ein klein wenig Spass, Fröhlichkeit und Glück in den Alltag bringt? Hmmm ….. wie komme ich drauf?

Ich weilte in der Altjahrswoche und dem Jahresbeginn in Zürich. Die Fahrt dahin machte ich jeden Morgen mit dem Zug. Genügend Zeit, um das hektische Treiben im und am Bahnhof zu bobachten. Menschen hetzen von einem Termin zum nächsten. Springen an mir vorbei, manchmal in mich hinein. Kaum einer nimmt mich wahr und es scheint als würde es den Wandel der Zeit zeigen. Unmerklich, stetig, rotierend wie die Welt, nimmt kaum einer Notiz vom Anderen. Jeder in seiner kleinen, virtuellen Welt. Obwohl ein jeder einen körpereigenen Computer bei sich trägt, scheint doch kaum einer davon Gebrauch zu machen. Wie viele dem kleinen viereckigen Ding verfallen sind fällt mir erst jetzt so richtig auf. Vom Sog der Masse, gleichermassen stumpfsinnig, abwesend und scheinbar auf stumm geschaltet, eilt ein Jeder von einem Termin zum Nächsten. Wer bedient sich noch seiner Kommandozentrale? Wer dirigiert die Gedanken, während wir durch den Strom hetzen? Autopilot – ON!

Nimmst du die Person wahr, die gerade Kaffee verschüttet? Die, die in einen Anderen hineinrennt? Oder jene Person die bei Minusgrad auf dem Perron steht und keine Socken trägt während ihre Füsse nur in “Adiletten” stecken. Wie kalt muss es sein und wie lange es wohl geht, bis diese Person genügend Geld für Socken erbettelt hat? Wie steht es um die eigen Wertigkeit? Wie fühlst du dich inmitten der Masse im Bahnhof einer Metropole? Wie schnell wir doch Andere bewerten, wirft bei mir die Frage auf, wie tolerant bin ich selbst gegnüber der Andersartigkeit?

Beobachtend, wertend, bewertend – verschwenden wir keinen Gedanken daran, ob wir mit einer Kleinigkeit etwas zum Wohle aller beitragen würden. Socken kaufen wäre ein Anfang gewesen. Würden solche Kleinigkeiten nicht Überzeugen und dazu beitragen Veränderungen in der Gesellschaften zu fördern. Wahrzunehmen, ohne das die Menschlichkeit in der hetzenden Masse verloren ginge. Menschlichkeit … steckt sie nicht schon im Menschen drin? Die Welt zum Wohle aller ein klein wenig besser machen. Der Alltag sieht gerade anders aus. Trist, lieblos, fragwürdig, grob und kalt. Menschen verkommen in der Masse zu funktionalen Marionetten. Kein Blick für das Schicksal des Anderen. Haben wir nichts aus der Geschichte gelernt? Kein Lächeln, kein freundliches Wort und viele leere Blicke. Ich erinnere mich an einen Film, den ich mit 15 Jahren gesehen hatte. Damals glaubte ich, so etwas würde in meiner Welt niemals möglich sein. Es war Science Fiktion! Menschen gingen wie “Untote”, von Computern gesteuert durch’s Leben. Hab ich mich geirrt? Ist Science Fiktion zwei Generationen später ein Teil der Realität und Wirklichkeit?

Lebst du noch oder bist du bereits “untot”?

Sind sie dir auch schon begegnet? Die Marionetten mit Stöpseln im Ohr, die ohne nach rechts und links schauend auf die Strasse laufen. Diejenigen, die sich anscheindend für unverwundbar und unsterblich halten. Interessant, was die Stöpsel im Ohr alles bewirken können. Oder läufst du auch ohne Stöpsel darauf los, ungeachtet dessen, was sich dir nähern könnte? Wie viele Mütter beobachtest du, die dem Handy mehr Aufmerksamkeit schenken, als dem Kind das dabei ist? Da sitzen sie im Zug. Die funktionalen Menschen, die auf ihr kleines Ding starren. In den Bann gezogen der Suggestionen irgend einer stumpfsinnigen Daily-Soap-Endlos-Idioten-Serie. Das gleiche Bild Morgens und Abends. Menschen, die sich unmittelbar keines Blickes mehr würdigen. Nicht beim Kommen und nicht beim Gehen. Ausgenommen diejenigen, die fragende Blicke umsichwerfen, wenn der “Marsianer” beim Betreten des Abteils ein fröhliches “guten Morgen” oder “guten Abend” ausspricht. Es ist ein Ausserirdischer! Doch diejenigen, die mich wirklich beängstigen sind jene, die den Augenkontakt als Bedrohung oder den direkten Blickkontakt als eine Aufforderung zur Agression, Gewalt oder Sexuellen übergriff nutzen. Dazu zählen auch die “VerbalenRundUmSchläge”. Da sind mir jene, aus denen es beim Vorübergehen einfach raussprudelt und mich im Wortschwall duschen doch noch lieber. Was läuft da schief? Was brauchts um die Untoten zu erwecken?

10 Tagen des Weges in der ich mir einige Gedanken mache, was da gerade auf der Welt passiert. Wie heftig würde sich ein klein wenig mehr Nächstenliebe auf die Bevölkerung auswirken? Und dabei denke ich nicht nur an die Zugfahrt. Würde sich eine positive Veränderung in Richtung kollektives Bewusstsein bemerkbar machen? Ich bin davon überzeugt. Deshalb habe ich mir vorgenommen selbst die Veränderung zu mehr Nächstenliebe zu sein.

Mehr Lächeln, mehr Blickkontakt am und im Bahnhof, ach was, überall! Weniger Kopf runter, durchmarschieren und in der Masse abtauchen, vielmehr Kopf hoch und präsent sein. Mehr Minigespräche um dem Anderen zu zeigen – ich hab dich gesehen. Alles beginnt mit Kleinigkeiten oder dem ersten Schritt. Ein kleines Hallo, ein nettes Lächeln. Ein paar Minuten Zeit für einen Fremden. Ein kurzer Austausch kann Berge versetzen. Zu fragen: “Wie geht’s dir heute?” und vielleicht noch nachzufragen “Wie geht’s dir wirklich?”. Einfach nur ein paar Minuten um Jemandes Welt ein klein wenig freundlicher zu machen. Vielleicht sogar “you make my day” zu sein. Ein aufmunterndes Wort im Vorbeigehen, ein ehrlich gemeintes Kompliment. Jeder spricht von Achtsamkeit. Doch was ich sehe hat mit Achtsam sein nichts zu tun. Es erscheint mir eher achtlos. Sollten wir nicht alle ein klein wenig mehr Achtsamkeit und Aufmerksamkeit für seinen Nächsten trainieren? Ein paar Minuten wirst du doch wohl haben während du auf den Anschluss wartest. Ein paar Minuten während der Fahrt. Es lässt sich immer etwas finden, um einem Anderen ein kleines Glück zu schenken. Gelegenheiten gibt’s wie Sand am Meer. Können diese Pseudo Beschäftigungen wirklich wertvoller sein als ein kurzer, persönlicher Austausch? Könnte nur ein kleiner Flügelschlag in der Geschichte der Menschlichkeit ein Tsunami des Wohlwollens, der Gesundheit oder des Weltfriedens auslösen? Ich träume von Kriegs-Freier-Zone rund um den Globus sowie Grenzenlosigkeit und Menschen, die von einer Nettigkeit vor dem zweiten Frühstück berichten. Stell dir vor, was wäre wenn ….. Möglicherweise gäbe es keine stumpfsinnigen, trumpischen Diskussion am Stammtisch mehr. Natürlich ist es menschlich und ich sage ja nicht, dass es einfach ist. Aber was wäre wenn …

und ja ich geb’s zu, auch ich hätte gerne schon eine Mauer um ein Gebiet herum gebaut. Gewisse Menschen lieber auf den Mond geschickt als sie als Nachbarn zu haben und nett zu ihnen zu sein. Mich über den Verkauf des Heimatlandes geärgert, über die Arbeitslosigkeit geschimpft und alles auf die Wirtschaftskrise geschoben. Die steigenden Krankenkassenprämien angeprangert und über die Food-Industrie gelästert und einen dicken Hals über die Milliarden Gewinne der Pharma in den ersten drei Monaten des Jahres bekommen usw. Ich bin auch nur ein Mensch und “wättere” (für die deutschen Freunde: “wättere” = schimpfen) tut manchmal gut. Das ist einfach nur menschlich und durchaus etwas, dass nicht täglich getan werden sollte. Was wir jedoch tun sollten ist vermehrt über Menschlichkeit in der Öffentlichkeit nachzudenken und mehr Nächstenliebe leben. Wir sind die Gesellschaft und habens in der Hand, in welche Richtung sich das kollektive Bewusstseins verändern wird. Die Stöpsel im Ohr helfen vielleicht abzustumpfen, sich vermeintlich nicht krank zu hetzen und dich im Irrglauben zu lassen, ein klein wenig Privatsphäre in der Masse zu haben. Was es jedoch braucht sind Musketiere – Einer für alle und alle für einen!

  • Mein Land first
  • Notlügen
  • Ausländer Parolen
  • Warum sollten wir … 
  • Familienzwistigkeiten
  • Gedanken, nach mir die Sintflut
  • usw.

Sind Botschaften und ein globaler Hilfeschrei. Trump alleine ist kaum der Dorn, der zu ziehen ist. Vielmehr liegt es an uns, wie wir mit Mitmenschen umgehen.

Regst du dich vielleicht jetzt gerade unsinnig auf oder ärgerst du dich über meine Worte? Dann besteht die Möglichkeit, dass auch ein kleiner Trump in deinem Inneren Team vorhanden ist. Einer, der sich störrisch, uneinsichtig, arrogant und für unfehlbar attraktiv hält ohne darüber nachzudenken, dass er kein bisschen besser ist alls alle anderen Menschen dieser Erde. Trump liefert uns einfach den Dreck, den wir zum Rumschmeissen brauchen. Es schmälert in keinster Weise die Intrigen, die kleinen Notlügen, die Zwistigkeiten im eigenen Umfeld oder rechtfertigt die Wertigkeit dessen, was wir den “Abschaum” nennen. Wir brauchen einen Sündenbock um die wirtschaftlichen Krisen zu schüren, um Hass, Wut, Agression, Neid usw zu rechtfertigen und von den eigentlichen Problem abzulenken. Währdend wir mit einem Finger auf einen Anderen zeigen verkörpern wir das kollektiven Bewusstsein und verstärken genau das, was wir alle glauben nicht haben zu wollen. Solange der Hinterste und der Letzte nicht versteht, dass drei Finger direkt auf dich selbst zeigen, wenn der Zeigefinger auf einen Anderen gerichtet ist, können wir noch lange auf Weltfrieden, Weltbürgerschaft oder Grenzenlosigkeit warten.

Nächstenliebe first und es lebe die Achtsamkeit!

Erst das Wechselspiel von In- und Output mit verschiedenen Menschen macht das Leben zu einer spannenden Reise. Was wäre wenn …  die Nächstenliebe zur Gewohnheit wird und unser aller Leben in der Öffentlichkeit zunehmend entspannter würde? Was wäre wenn….. dies rund um den Globus so sein könnte?

JETZT – ist genau der richtige Zeitpunkt dieses Ziel im Kollektiv zu starten.

Denk einen Moment darüber nach bevor du dir die Stöpsel ins Ohr steckst, dein Handy konsultierst oder über jemanden “wätterisch” oder mit dem Finger auf einen anderen zeigst. Halte stattdessen Ausschau um ein wohlgemeintes Kompliment oder eine ehrliche Nettigkeit zu verschenken. Probier es aus und lass mich an deinen Geschichten teilhaben. Alles Liebe, Gesundheit, Glück, Erfolg und tolle Begegnungen mit wunderbaren, freundlich, wohlgesinnten Menschen. 365 Tage spannende Momente und anregende Gespräche. 

Du bist ein Geschenk dieser Welt!

 

Eigenlob

“Eigenlob stinkt!”, so sagt es der Volksmund. Aber ist das wirklich wahr?

Ich glaube es stinkt so gewaltig, weil es ganz grosser “Bullshit” ist! Lass ich mich auf diese  “Scheisse” ein, muss ich mich nicht wundern, wenn ich Opfer der Manipulation werde. Kann ich mir gute Gefühle und Anerkennung nicht auch selbst geben? Eigenlob muss sich doch nicht gleich zur Selbstbeweihräucherung, Überheblichkeit oder Arroganz entwickeln. Ich glaube wie überall, die Dosis macht’s. Nichts ist falsch daran, sich selbst auf die Schulter zu klopfen.

Ich habe die Sätze entlarvt, die mir wirklich stinken!

  • du sollst dich nicht selber Loben
  • hör auf zu Prahlen, im Vergleich zu … ist das noch Nichts
  • lass die vor, die besser sind als du
  • so gut wie du denkst bist du nicht
  • die andern wollen nicht wissen was du alles kannst
  • du kommst sicher nicht an erster Stelle

Ich übe mich im Eigenloben und finde heraus, woher die oben genannten Sätze überhaupt stammen. Ich notierte mir dazu positive Formulierungen und danach las ich die Sätze mehrmals am Tag laut vor. Ich fühlte mich hinein und wiederholte sie immer wieder und auch vor dem Spiegel. Je öfter ich das machte, desto einfacher wurde es für mein Glaubens – System, die Sätze zu verinnerlichen. Heute nehme ich gerne Lob und Anerkennung mit einem “herzlichen Dankeschön” entgegen.

Mir selbst auf die Schulter zu klopfen gehört mittlerweile zum Alltag. “Das habe ich super gemacht!” oder “Das war eine wirklich tolle Leistung – Bravo!” hat nichts verwerfliches mehr. Ich habe mir einfach die Erlaubnis erteilt, mich selbst zu beklatschen, damit für gute Stimmung zu sorgen und mich zu motivieren mutig zu sein und an mich zu glauben. Was will ich mehr?

Durch das Eigenlob, welches ich mir zukommen lasse bin ich manipulationsresistenter geworden. Ich bin heute in der Lage, mir gute Gefühle selbst zu geben. Das lechzen nach Lob und Anerkennung hat seinen Reiz verloren, seit ich in der Lage bin, es mir selbst zu gebe. Interessanterweise stimmt nun Eigenlob für mich, während es dem Anderen stinkt.

Wie jede Medaille, scheint es auch hier eine zweite Seite zu geben. Mein Umfeld hat längst erkannt, dass mir kaum noch ein schlechtes Gewissen oder ungutes Gefühl  impliziert werden kann. Die Gespräche haben sich ebenfalls verändert und während dessen habe ich festgestellt, dass sich Eigenschaften wie Unvermögen, Wut, Eifersucht, Neid oder Missgunst hinter dem “Eigenlob stinkt” tarnen.

Eigenlob wirkt wunder um den Selbstwert und die Selbstachtung zu steigern. Nur zu, hab Spass daran, während du dir

  • auf die Schulter klopfst
  • dir ein Lob aussprichst
  • dir eine Belohnung gönnst

und folgende Sätze laut vorliest

  • echt tolle wie ich das hingekriegt habe
  • meine Leistung beeindruckt mich gerade sehr
  • ich bin total begeistert
  • wie leicht mir das von der Hand geht
  • ich bin stolz auf mich
  • ohlala, dass ist jetzt mehr als ich erwartet habe
  • das hab ich gut gemacht
  • das klappt immer besser
  • wie gut ich das schon kann
  • usw.

Sich selbst zu Wertschätzen fördert das Selbstbewusstsein und den Selbstwert. Ich kann es kaum genügend erwähnen. Und es hat nichts mit Egoismus zu tun! Mach dich Gross! Entfalte dein Potential! Sei mutig! Stell dich auf den Scheffel! Anerkennung findet als erstes in dir statt. Solltest du eine Erlaubnis dazu brauchen, ich erteile sie dir jetzt und verrate dir dazu mein grösstes persönliches Geheimnis.

“Eigenlob stinkt” ist eine Lüge!

Bei mir duftet alles immer noch wunderbar und das finde ich definitiv dufte

 

 

Selbstbestimmt Leben

ist doch ganz einfach. Ist es das?

Wie oft träumst du davon einfach tun und lassen zu können was du willst. Die Ketten zu sprengen, die dich gefangen halten im Alltagstrott. Gefangen in den Gedanken die dich daran hindern täglich was ver-rücktes zu tun.

Leben wir nicht im Gefängnis von unsichtbaren Gedanken-Schranken, die viel dicker sind als jede Gefängnismauer? Sind wir nicht eingesperrter als der Gefangene in seiner Zelle? Wie oft willst du etwas tun und lässt es dann doch bleiben weil

  • was sagt XY dazu?
  • was denken die Nachbarn?
  • wie reagiert der Chef?

Es ist als sitzen wir im Glashaus und machen uns am Glas die Nase platt, während wir nach draussen schauen und von diesem Selbstbestimmten leben träumen, dass manche Menschen mit Leichtigkeit führen. Diese Menschen haben die Fähigkeit das zu tun, was sie gerne tun.

Selbstbestimmt leben ist eine Fähigkeit? Ja genau und wie alle Fähigkeiten kann jeder diese Fähigkeit lernen. Es braucht nur etwas Übung und dann nur noch Wiederholung, Wiederholung, Wiederholung.

Ja du hast recht. Ganz so einfach ist es nicht. Doch Veränderung ist niemals einfach. Es braucht die Entscheidung es zu wollen. “Selbstbestimmt leben” in sein Leben zu ziehen braucht ausserdem

  • Mut
  • Bewusstsein
  • Achtsamkeit
  • Persönlichkeit
  • Vertrauen
  • Geduld
  • Ausdauer

Die Liste ist wie immer unvollständig.

Selbstbestimmt Leben heisst für jeden etwas anderes. Es ist eine Lebensphilosophie. Eine innere Überzeugung. Eine persönliche Weltanschauung. Ein persönlicher Weg.

Eine überaus spannend Geschichte und ich bin bereit, den ersten Lebensfilm zu Selbstbestimmt zu leben mit dir zu teilen. Ich bin glücklich und dankbar zugleich.

Lebensfilm

glücklich sein

liegt in der Kraft der Entscheidung. Zugegeben, zuweilen ist es schwer, glücklich sein zu Leben. Unzählige Gründe und Gedanken halten mich davon ab dieses glücklich sein zu celebrieren. Manchmal läuft’s eben anders als geplant. Es kommt etwas dazwischen oder mein Glück scheint sich “Null-Komma-Nichts” in Luft aufzulösen. Wie kann ich glücklich sein, wenn….

  • … kein Job in Aussicht ist ?
  • … der Partner mich verlassen hat ?
  • … meine Gesundheit streikt ?
  • … Geld für die Rechnungen fehlt ?
  • … das Wetter schlecht ist ?

Unzählige wenn… und viele Gründe mehr, um unglücklich zu sein. Glück im Alltag zu empfinden ist keine leichte Herausforderung.
Glück – ein Hauch von Nichts. Unbeständig, unplanbar und zugegeben, ab und zu auch ziemlich überraschend. Vielleicht kann ich das Glück nicht steuern, doch wie sieht es dann mit glücklich sein aus?

“Jeder ist seines Glücks Schmied”

Laut Wikipedia, ein Sprichwort, welches weit vor Christus datiert ist. Eine unheimlich lange Zeit der Überlieferung. Mir scheint, als wäre wohl ein Quäntchen Wahrheit dran.

Welche Botschaft steckt dahinter?

Oberflächlich betrachtet strömt das Glück von Aussen auf mich ein. Demzufolge kann ich glücklich sein, wenn die oben erwähnten Glücksverhinderer nicht vorhanden sind. Nach langem überlegen merke ich jedoch, dieses Glück ist ziemlich flüchtig. Ich mach mich auf die Suche nach Glück und finde heraus, wie mir geht es vielen Menschen. Auf die Frage: “Was macht dich glücklich?” Kommen die meisten erst mal ins Grübeln. Glücklich sein und Glück empfinden ist etwas, dass so “by the Way” einfach dazugehört. Keiner scheint sich grundlegende Gedanken darüber zu machen. Dafür bleibt im Alltag einfach keine Zeit. Schade eigentlich. Natürlich ist meine Umfrage nicht repräsentativ und bekanntlich gibts auch hier, “keine Regel ohne Ausnahme”.

Trotzdem lassen sich im Leben unzählige Glücksmomente finden. Ich darf einfach danach Ausschau halten. Eine nette Geste, ein liebes Wort, ein freudiges Ereignis, ein kleines Geschenk, ein Kinderlachen und viele weitere Kleinigkeiten, die ich im Alltag beobachten kann. All das trägt zum Glück bei. Glücklich sein ist demnach ziemlich einfach. Aber wo kommt das Glück her?

Bin ich in der Lage, mir Glück selbst zu schenken?

Wie, was oder wann empfinde ich Glück und wie oder wann darf ich glücklich sein?

  • Was macht mich glücklich?
  • Wann fühle ich mich glücklich?
  • Wer macht mich glücklich?
  • Wie bin ich glücklich?

Mein Glück entspringt dem Innern. Dir Fragen zu beantworten brachten Licht ins Dunkle. Es verschaffte mir Klarheit. Für die Zukunft wird es leichter sein, Grenzen für Dinge zu setzten, die mich unglücklich machen. Während es für Kleinigkeiten im Alltag die Brücke geschlagen hat, glücklicher zu sein. Jedenfalls ist die Wahrnehmung für Glück und glücklich sein gewachsen. Wir alle stehen mit unseren Erfahrungen und Erlebnissen an anderer Stelle. Deshalb ist Glücksempfinden so individuell. Doch es findet immer in uns statt. Finde heraus, was dich glücklich macht. Ist es die Liebe zum Nächsten, Zufriedenheit im Sein, Freude am Teilen, Wohl wollen für Andere? Dies sind nur ein paar Dinge, die das Gefühl des Glücks auslösen können.

Je länger ich darüber nachdenke, desto besser gelingt es mir in der täglichen bewussten Umsetzung die Glücksmomente zu erkennen. Für mich ist es leichter geworden aus einem unglücklichen Moment auszubrechen, um in einen glücklicheren Moment einzutauchen. Die Kunst des glücklich sein, beginnt mit Loslassen was unglücklich macht und einlassen auf das, was Glück bringt. Das Leben ist so facettenreich und so viel einfacher als wir denken. Die Gedanken sind es, die uns zu dem machen was wir sind. Glücklich oder unglücklich. Ich suche längst keine grossartigen Momente mehr sondern konzentriere mich auf die kleinen unscheinbar grössten Momente des Glücks im Alltag. Ich sammle und schreibe Glücksmoment für Glücksmoment auf. Immer beginnend mit dem Satz “ich bin glücklich und dankbar weil…. ”

  • ich am Leben teil nehme
  • ich mich gesund und fit fühle
  • ich gut und gesund esse
  • ich nette Menschen treffe
  • ich mit Leichtigkeit morgens aufstehe
  • ich Arbeit habe die mir gefällt
  • ich mich geliebt fühle
  • ich die Sonne sehe
  • ich frische Luft einatmen kann
  • ich die Natur geniessen darf
  • ich den Hund ausführe
  • ich ein Lächeln verschenken kann

Erst diese Bewusstmachung hat mich über den Punkt hinausgetragen, das Glück nicht von Aussen kommt. Vielmehr ist es dass, was mein Herz zum Strahlen bringt und mich in gute Laune versetzt. Den Moment zu leben, zu geniessen und mich dabei gut zu fühlen ist der Ursprung meines glücklich sein. Ich selbst bin in der Lage mir solche Momente zu schenken. Sie finden eben täglich in meinem Alltag statt. Ich warte deshalb nicht mehr auf das grosse Glück von Aussen, würde es ihm jedoch jederzeit erlauben mich zu überraschen.

Glücklich sein ist eine Entscheidung. Das ich durch diese Entscheidung ein “chronisch glücklicher – häb di wärm Mensch” werde ist eine Illusion. Weiterhin wird das Leben für mich Herausforderungen bereitstellen, die ich zu meistern habe und an denen ich wachsen darf. Doch mit dem Wissen, dass glücklich sein und Glück durch meine Adern strömt und ich es mir jederzeit aus dem Alltag holen kann, macht mein Leben spannend und interessant. Was für ein wunderbarer, bunter, freudiger und interessanter Ort die Welt doch ist. Hier spielt das Leben und ab heute bin ich Sabine, der “Hans im Glück”.

Viel Glück und wenn du magst, teile doch einen persönlichen Glücksmoment mit uns.

 

 

 

 

Gedanken Network

Gedanken Power und Network Marketing sind auf den ersten Blick zwei grundverschiedene Dinge. So scheint es. Wäre da nicht die ausgesprochene Gemeinsamkeit im Kollektiven-Bewusstsein von “Otto Normal Bürger”. Die Ammenmärchen, welche heute noch über Network Marketing in den Köpfen der Menschen kursieren ist immer noch genauso erschreckend wie die Theorie, dass Gedankenkraft Humbug ist. Es lässt mir den kalten Schauer über den Rücken laufen. Nicht das du glaubst meine Meinung wäre die einzig Richtige. Jedoch basiert sie auf eigenen Erfahrungen, sowohl im Network Marketing, wie auch mit Gedanken Power. Ein paar mal musste ich dabei schon über den Schatten springen, um mir in Eigenverantwortung diese Meinung zu bilden.

Der Gesellschaft kann es keiner übel nehmen, denn das System fördert eigenständiges Denken im Kollektiven Massenbewusstsein eher mässig. Und die Berichterstattung der Massen Medien entspricht kaum der Tatsache, was wiederum die Masse kaum zur Kenntnis nimmt, da sie sowieso im Hypnotisierten – Zustand in Angst und Schrecken versetzt ist. Ob es sich hierbei um ein antrainiertes menschliches Verhalten zu manipulativen Zwecken – von wem auch immer – handelt, lasse ich offen. Doch scheint es der Grund zu sein, weshalb es ausreicht, für die persönliche Meinung, den Einen zu kennen, der Einer kennt, der wiederum Einen kennt, der Jemand kennt, der jemandes Vetter, Cousin, Freund, Mutter, Tante oder Oma kennt, die vor Jahren mit Network Marketing keinen Erfolg hatte. Interessant dabei, wie viele Andere es braucht um eine Meinung zu bilden, würde es doch einfach ausreichen, es selbst zu tun. Ich kann zwar auf die Erkenntnis eines Anderen zurück greifen, doch die persönliche Erfahrung muss immer selbst gemacht werden.  

Informieren macht schlau!

  1. Hatte Weiterbildung dazu stattgefunden?
  2. Was ist dazu beigetragen worden?
  3. Wie lange dauerte das Engagement?

Kollektives Massenbewusstsein denkt

  • das Geht nicht
  • das Taugt nicht
  • das Funktioniert nicht

Ignorant wie Arrogant

Ignorant, weil die Tatsache ausser acht gelassen wird, dass es genauso viele Menschen gibt, bei denen Network Marketing funktioniert und Arrogant ist die Tatsache zu ignorieren, dass es durchaus eine Chance bietet neue Wege zu gehen. Sich auf etwas einzulassen, auch wenn es erstmals Unbehagen auslöst ist eine gute Übung um die Komfortzone zu verlassen. Neues zu wagen ist immer die bessere Entscheidung als es bleiben zu lassen. Es birgt den Gewinn der Erfahrung. Für den Gedanken Power tun wir das Selbe. Wir prüfen den Gedanken, der immer wieder aufpoppt.

  • Ist er noch stimmig?
  • Wo kommt er her?
  • Will ich ihn behalten?
  • Soll ich ihn ersetzen?

Dies zu machen erfordert etwas Zeit und am Anfang auch Übung. Finde heraus, wer dir diesen Gedanken eingepflanzt hat. Hat er seinen Ursprung bei dir gefunden oder ist es einer, den du ungeprüft übernommen hast? Hat er noch Berechtigung hier zu sein oder kannst du ihn durch etwas anderes ersetzen. Gedanken Power und Network Marketing passen so gut zusammen, weil beides uns zurück zum Ursprung des Denkens führt.  Beides öffnet neuen Horizont und vieles wird möglich, obwohl es heut noch unsichtbar ist. Mehr Eigenverantwortung, mehr Selbstbestimmtheit, mehr Selbstliebe und mehr Selbstverantwortung.

  • Die Chance des Leben
  • Der Weg aus einer aussichtslosen Lage
  • Eine weitere Entwicklungsstufe 

Gedanken Power vollen Erfolg bei allem, was du für dich entdeckst.

Pro-blem

Ein Pro-blem ist etwas Vorgelegtes, etwas, dass für dich bestimmt ist. Wäre es nicht so, dann hiesse das Problem mit Sicherheit Anti-blem. Anti – im Sinne von gegen dich. Ergo ist das Pro-blem etwas nützliches. Mag sein, dass es dir im Moment anders erscheint, für mich jedenfalls war es oft so. Trotzdem kam es immer genau richtig, obwohl es manchmal seine Zeit dauerte, bis sich mir der Zusammenhang erschloss. Alles macht Sinn! Der Zeitpunkt für das jeweilige Problem ist immer passend, um im Spiel des Lebens ein Level weiter zu gehen. Es hilft nichts, das Problem zu ignorieren, es will gelöst werden.

Rundum und chronisch glücklich ist eine Illusion!

Menschen, die behaupten, dies zu sein sind schlichtweg Übernatürlich, Ignorant oder Illusionisten. Über tausend Gespräche habe ich in meiner Laufbahn mit Menschen geführt und immer gab es einen oder auch mehrere Schmerzpunkte. Also ein Problem – und das ist wunderbar! Probleme zu lösen hält uns in Schach, macht das Leben spannend, interessant, erfinderisch und kreativ – um nur einiges zu nennen. Das lösen des Problems liegt im Tun, im Denken und im Handeln. Das ist Leben! Und weil ein jeder ein Eigenes hat, können wir die Erkenntnis, jedoch nicht die Erfahrung teilen. Die Erfahrung muss jeder für sich selbst machen. Du kannst versuchen die Abkürzung zu nehmen, doch mit Sicherheit wirst du erneut zum Pro – für dich – blem geführt, dessen Erfahrung du selbst machen musst. Deshalb sei Achtsam mit dir. Lerne hin zu sehen, reflektiere dich, denk darüber nach und dann komm ins Handeln in dem du LOSlässt.

Ein Problem benötigt Aufmerksamkeit

  • was will es mir sagen?
  • was trage ich selbst dazu bei?
  • was denke ich darüber?
  • entspricht es meiner Wahrheit?

In jedem Problem steckt eine Erfahrung, die du machen musst. Finde heraus was es ist.

Und dann love it, leave it oder change it!
Was soviel bedeutet wie nimm es in Liebe an, lass es los oder verändere es.

Ich wünsche dir gutes gelingen

Verlieren oder Gewinnen

Ich spiele gerne und wenn ich dabei etwas gewinne, um so besser. Mein Traum – einen Jackpot zu knacken!

Verlierst du noch oder gewinnst du schon?

Spielen um zu gewinnen ist anstrengend. Ohne es zu merken verschwindet erst der Spass und dann die Kontrolle über das Tun. So leicht entwickelt sich eine Sucht. Gewinnen um jeden Preis!

  • Schon wieder eine Niete
  • Schon wieder kein Erfolg

Gibt es Parallelen zum alltäglichen Leben? Ich denke schon. Der Druck steigt mit jeder Niete und der Erfolg sinkt mit jedem erzeugten Gegendruck. So steigert sich der “Looser” in eine Stimmung, die rasch in die Unzufriedenheit bis hin zur Resignation führen kann. Mögliche Aggression und Enttäuschung begleitet die Traurigkeit darüber, wieder ein Verliere zu sein. Im “Dauer-Stressmodus” wäre die Depression das Ventil um den Druck abzulassen, was jedoch nicht stattfindet, weil der Körper sich bereits so energielos zeigt, dass die Kraft fehlt, die bereits herunter hängenden Schultern und auch den Kopf in eine aufrechte Position zu bringe. Geistige Umnachtung gefolgt vom neidvollen Blick, über spucken der Galle, sind es die Gewinner, die wie eine Laus über die Leber kriechen.

  • wieder kein Glück gehabt
  • immer gewinnen die Anderen
  • ich bin und bleibe ein Pechvogel
  • schon wieder kein Geld gewonnen
  • und so weiter und so fort

Bin ich die einzige, die den Traum vom Jackpot hat? Ich glaube kaum. Ein unabhängiges Leben in finanzieller Freiheit zu führen und dem Mangel zu entfliehen hat wohl so mancher im Kopf. Und genau dort entscheidet sich Erfolg, Glück und Wohlstand. Es hat etwas gedauert, bis ich verstanden habe, was ich durch das Glückslos lernen musste. Und zugegeben, Rubbeln oder 6 aus 45 habe ich viel schneller verstanden. Trotzdem freue ich mich, wenn meine Metapher dir zu einem neuen Bild beim LOSlassen hilft. Jede Niete im Leben hat eine Kehrseite und genau darum geht’s.

Annehmen und los lassen.

  • Glück – Los
  • Sinn – Los
  • Ziel – Los
  • Plan – Los
  • Erfolg – Los
  • und so weiter und so fort, denn es gibt unzählige, um die ich mich kümmern werde

Der erste Schritt beginnt immer mit der Veränderung. Die Veränderung basiert auf einer Entscheidung. Die Entscheidung beginnt zwischen den Ohren! 

Hilfreich sind, sich die richtigen Fragen zu stellen.

  • Wie denken ich über die Sache?
  • Was kann ich darüber herausfinden?
  • Gibt es etwas, das mir hilft mein Denken in eine andere Richtung zu kanalisieren?

In meinem Beispiel der Lotterie und der Rubbel – Lose habe ich folgendes über die Jackpot Chance im Netz gefunden. Die Chancen im Schweizer Lotto mit einem Einsatz von CHF 5.- den Jackpot zu knacken liegt bei ca. 0.0000064%. (Quelle ZH Tages Anzeiger) So gesehen ist es zwar möglich, jedoch ziemlich unwahrscheinlich, dass der Traum jemals in Erfüllung geht. Mein Traum – ziemlich Absurd weiterhin auf den Jackpot zu hoffen.

Ich sammle jetzt in einem persönlichen Jackpot, jede 10er Noten die mir in die Finger kommt. Das gute dabei ist, ich habe den Spass beim Spiel zurück erobert und gemerkt, dass es manchmal nur eine klein Justierung der Einstellung braucht, um eine sichtbare Veränderung zu schaffen. Ich spiele, nun mit dem Mindset einer Gewinnerin!

Ich gewinne immer!

  • Der Gewinn liegt in der Erkenntnis

Ab und an kaufe ich trotzdem noch ein Los und nur weil ich weiss, dass ein Teil der Einnahmen in einen kantonalen Fond fliessen, der dazu da ist kulturelle und soziale Projekte in der Schweiz zu unterstützen. So liegt jetzt mein Gewinn in der der doppelten Freude.

  1. beim Mitfinanzieren kultureller und sozialer Projekte
  2. bei Spiel und Spannung für mich selbst

Spielen macht Spass, den jedes Los ist ein Gewinn! 

 

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